Am 9. Juni 2018 haben wir uns mit zahlreichen Booten auf den Weg zur Talsperre Kriebstein begeben, um bei mäßigem Wind unsere Segelfähigkeiten zu trainieren.

Am Samstag sind wir mit 4 Booten gestartet. Bei unserem Partnerverein "Marinekameradschaft Lauenhain" haben wir Quartier bezogen, durften Hafen und Vereinsgelände benutzen. Schnell waren die Boote aufgetakelt und zu Wasser gelassen. Wir hatten eine für die Ausbildung optimale Windstärke.

Die besonderen Herausforderungen in Lauenhain sind die Winddreher, die Fahrgastschifffahrt und auch teilweise die Untiefen. Bei geringer Nutzfläche sind das optimale Bedingungen zum Lernen. Es muss ständig gewendet, die Schwerter müssen häufig aufgeholt und gleichzeitig die "Weiße Flotte" im Auge behalten werden. Die anderen Verkehrsteilnehmer müssen natürlich auch Beachtung finden. Da ist man als Schüler ganz froh, wenn der Wind sich in Grenzen hält. Die Schweißperlen stehen deshalb nicht nur wegen der Sonne auf der Stirn.

Die Bedingungen hielten bis abends an. Dann wurden gerade noch rechtzeitig die Zelte aufgeschlagen, bevor das Unwetter zuschlug. Plötzlich waren die Boote voll Wasser. Der sinnflutartige Regen bescherte uns pro Boot mindestens 60 Liter (leider innen). Deshalb ging es am Sonntag erst mal ans Lenzen der Boote und dann wieder ins Training. Bei optimaler Windstille fuhren wir im Schleppzug per E-Antrieb in Richtung Jugendherberge. Dort hatten wir uns ein Mittagessen verdient. Da alle aufgegessen hatten, kam dann auch der erhoffte Wind, so dass wir das Einzeltraining fortsetzen konnten.

Für den Rückweg fehlte uns sprichwörtlich die elektrische Energie, so dass wir auf Manpower zurückgreifen mussten. Wo es möglich war konnten wir die Segel zur Unterstützung einsetzen.

So wurde am Ende alles trainiert: die Fitness und die Segelfähigkeiten. Ein gelungenes Wochenende.

Vielen Dank an die Sportfreunde in Lauenhain. In unserer Bildergalerie gibt es auch ein paar Eindrücke zu bestaunen.